Frau Miller, die ersten 100 Tage Ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau liegen nun hinter Ihnen. Wie waren die vergangenen Tage für Sie?

Aufregend! Die ersten Tage und Wochen waren sehr interessant für mich. Zu allererst habe ich natürlich alle Bereiche sowie Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen kennen gelernt und somit auch meine zukünftigen Aufgaben als Auszubildende.

Die Fertigung eines dickwandigen Rohrbogens ist sehr komplex und umfangreich. Es gibt durch die verschiedenen Normen vieles zu beachten. Aber je länger ich mich mit dem Produkt und Begriff Rohrbogen beschäftige, desto besser wird auch mein Verständnis dafür, was alles dahinter steckt.

Das Motto hier im Unternehmen lautet „ Learning by doing“. Das heißt, mir werden die Grundlagen eines Aufgabenbereichs gezeigt und ich arbeite dann selbstständig weiter. Somit erkenne ich meine Schwächen, verbessere diese gleichzeitig und entwickle meine eigene Arbeitsweise.

 

Haben Sie sich die Welt der Rohrbögen genauso vorgestellt?

 Mir gefällt die Branche!

Aber genau so, habe ich sie mir tatsächlich nicht vorgestellt. Ich habe in den letzten Wochen viele Menschen kennen gelernt, Kunden sowie auch Lieferanten. Alle Kontakte haben mich sehr herzlich empfangen und halfen mir bei der einen oder anderen Frage. Es fühlt sich an wie eine „kleine Familie“, das ist schön!

 

Frau Abicht, was bedeutet für Sie eine erfolgreiche Ausbildung?

 Eine erfolgreiche Ausbildung bedeutet für mich, mit der Zeit zu gehen. Für uns heißt das, die Stärken und Interessen jedes Auszubildenden zu erkennen und dann gezielt zu fördern. Schließlich sind die heutigen Auszubildenden unsere Fachkräfte von morgen.

Ich habe selber meine Ausbildung in diesem Unternehmen absolviert und freue mich nun, meine positiven Erfahrungen an die nächsten Auszubildenden weiterzugeben.

Neben mir, sind viele meiner kaufmännischen Kollegen den gleichen Weg bei uns gegangen. Ich denke, das spiegelt unsere Philosophie gut wieder.